Ein Gebäude mit einem Pultdach, umgeben von Bäumen ohne Blätter, Schatten auf dem Boden und an der Wand des Gebäudes

Die New Day School in Mae Sot brauchte dringend mehr Platz: Die alten Klassenräume waren längst zu klein für die wachsende Schülerzahl. Der neue Erweiterungsbau mit vier Klassenräumen wurde aus lokalem Lehm und robustem Altholz errichtet. Nach dem Design-Build-Prinzip hat das Team aus 16 angehenden Architekt*innen die Konstruktion und Details vor Ort gemeinsam entwickelt.

Das Projekt entstand in Kooperation der Stiftung Deutscher Architekten, der Architektenkammer NRW, Simple Architecture und Social Architecture e.V..

Die New Day School in Mae Sot, an der thailändisch-myanmarischen Grenze, bietet Kindern aus Flüchtlingsgemeinschaften einen sicheren Ort zum Lernen. Mae Sot ist Zufluchtsort für viele Menschen, die vor den anhaltenden Konflikten in Myanmar fliehen. Als Teil des Netzwerks von Migrant Learning Centers ermöglicht die Schule den Zugang zu Bildung für burmesische Kinder.

New Day School

Location
Mae Sot, Thailand

Type
Schule, 4 Klassenräume, 250 qm

Project Partners
Help Without Frontiers
Stiftung Deutscher Architekten
Architektenkammer NRW

Year
2024

Materials
Lehm, Lehmputz, Holz Tragwerk (ReUse), Metall Dach, Boden Ziegel gebrannt

Team
Alessandra Esposito, Birte-Sophie Bülzebruck, Eva Maria Müller, Franziska Müller, Isabelle Goertz, Jannis Holzbrink, Jan Glasmeier, Jay Heydecke, Kinza Beneich, Leander Ostgathe, Leonie Meiings, Marte Linn Voß, Milena Lümmen, Mira Leven, Moritz Ferfer, Oliver Giebels, Raphaela Bartusch, Sanaz Kashi, Sebastian Rupp, Sissil Bollig

Credits
Isabelle Goertz, Milena Lümmen

Ein Klassenraum mit Schülern in Schuluniformen, die an den Tischen sitzen und lernen, während der Lehrer steht. Der Raum hat einen hohen, dreieckigen, holzverzierten Dachboden mit Metallpannendeckung.
Skizzen und Baupläne, die auf einem Tisch ausgebreitet sind, mit zwei Händen, die einen roten Stift halten, und einem Smartphone, das eine digitale Skizze zeigt.

Wir entwerfen und bauen direkt vor Ort – angepasst an die Umgebung und an das, was die Menschen brauchen.

Unter Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestands entwickelte das Team eine Architektur, die sich ihrer Umgebung anpasst. Seitliche, offen gestaltete Fenster ermöglichen einen leichten Windzug und laden die Kinder zum Spielen und Klettern ein.

Das Foto zeigt eine Metallabsperrung mit Löchern, im Hintergrund sind Bäume und ein Zaun sichtbar.
Menschen bauen einen Holzzaun in einem Garten mit Bäumen und blauer Himmel im Hintergrund, einige tragen Arbeitshandschuhe und haben Werkzeuge in der Hand.
Schüler in weißen Hemden und dunklen Röcken oder Hosen laufen auf dem Schulhof unter Bäumen. Ein Gebäude mit umlaufenden Überdachungen und angebrachten Schulklassenhinweisen ist sichtbar.
Ein architektonischer Plan eines Gebäudes mit Gartenbereichen, Parkplätzen und Außenanlagen, dargestellt in Schwarz, Weiß und Grau.

Die vier neuen Klassenräume wurden gegenüber den bestehenden Räumen errichtet. Dadurch entsteht ein verbindender Gang, der viele Blickbeziehungen ermöglicht und die Bereiche miteinander verknüpft.

Ein Mädchen in Schuluniform schreibt auf eine Tafel mit mathematischen Gleichungen in einem Klassenzimmer mit Holzdecke.
Ein weitläufiger, offener Platz mit Bäumen, eine längliche braune Hütte und einige Menschen im Hintergrund, Hunde liegen und stehen im Sand.

Kinder aus Myanmar können in den Klassenräumen weiter nach ihrem ursprünglichen Curriculum lernen. Sie erleben dabei wieder einen geregelten Alltag – zur Schule gehen, gemeinsam Mittag essen, spielen und miteinander quatschen.

Kinder in roten Trikots spielen hinter einer Konstruktion mit großen ovalen Öffnungen.
Gruppe von sechs Schulkindern in Schuluniform, lachend und im Gespräch, sitzt auf einer Holzbank vor einem Erdhäuschen, umgeben von Pflanzen, auf einer Außenfläche.

Architektur zum Entdecken.

Ein Lehrer steht vor einer Tafel in einem rustikalen Raum und unterrichtet eine Gruppe von Schülerinnen, die in weißen Schuluniformen sitzen.

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